Wagyu

Geschichte

Das Wagyu-Rind ist eine japanische Rinderrasse und gilt als teuerstes Rind der Welt. Wagyu-Rinder wurden über Jahrhunderte hinweg ausschliesslich als Arbeitstiere eingesetzt. Der Verzehr war nach den Gesetzen des Buddhismus nicht erlaubt. Nach der Öffnung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Wagyus auch als Fleischrasse gezüchtet.

Das Wagyu-Rind ist auch als Kobe-Beef bekannt. Kobe ist eine japanische Region und eigentlich dürfen nur Rinder, welche in dieser Region geboren, gemästet und geschlachtet wurden die Bezeichnung Kobe tragen.

Bis 2014 war der Export von Wagyu-Genetik (lebende Rinder, Embryonen, Samen) untersagt. Jedoch wurden bereits in den 1990er-Jahren Tiere zu Forschungszwecken in die USA exportiert. Von dort gelangte dann auch die erste Genetik nach Europa. In Europa wird das Wagyu-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten. In Deutschland und der Schweiz kamen erst ca. 2006 die ersten Wagyu-Tiere zur Welt.

Unsere Herde

2008 und 2010 importierten wir je 10 reinrassige Embryonen aus Holland. Nach einigen Stierkälbern und ein paar Rückschlägen kam Ende 2011 das langersehnte erste Kuhkälblein zur Welt. Somit war der Grundstein für den Aufbau einer eigenen Herde gelegt. Im September 2019 zählt diese Herde insgesamt 34 Tiere.

Wagyu-Rinder werden langsam gemästet. Das heisst, unsere Tiere haben ungefähr eine doppelt so lange Mastzeit wie andere Mastrassen (z.B. Angus). Dadurch bekommt das Fleisch seine unverkennbare Marmorierung und den unvergleichlichen Geschmack. Unsere Tiere verbringen den Sommer auf einer unserer Alpen.

Verkauf

  • Verkauf Zuchtvieh
  • Verkauf Fleisch
  • Verkauf Embryonen

Auf Anfrage – Kaspar Hoffmann freut sich auf Ihren Anruf (078 686 63 50) oder Ihr Mail (k.hoffmann@bluewin.ch)